Fragen und Antworten


    • Welche Fläche nimmt der Wald ein?
    • Welche Anteile haben die einzelnen Baumarten?
    • Welche Waldanteile haben die Bundesländer?
    • Warum brauchen wir den Wald?
    • Wer ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald?
    • Wie erkennt man Waldschäden?
    • Was hat denn der Baum ?
    • Was bedeutet das ?
    • Warum ist das so ?
    • Der Lennebergwald von A-Z
    • ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
    Welche Fläche nimmt der Wald ein?
    Wald ist ein wesentliches Strukturmerkmal der deutschen Landschaften. In Deutschland gibt es jetzt rund 10,8 Millionen Hektar Wald; das entspricht knapp einem Drittel der Landesfläche. Im Regelfall wurde der Wald durch die landwirtschaftliche Nutzung auf die schlechtesten Standorte und in bergige Lagen zurückgedrängt. Besonders in den industriellen Ballungsgebieten ist in der Vergangenheit viel Wald für Zwecke des Wohnungsbaus und des Verkehrs (Straßen, Bahnlinien, Flughäfen) sowie für Gewerbeansiedlung gerodet worden, obwohl er gerade dort wichtige Ausgleichsfunktionen hat. Durch Maßnahmen zur Walderhaltung und Waldvermehrung muß diese Entwicklung gestoppt und umgekehrt werden.
    Von allen Industriestaaten der Erde ist die Bundesrepublikwegen ihrer hohen Bevölkerungsdichte und der intensiven wirtschaftlichen Tätigkeit eines der Länder mit der höchsten Umwelt- und Ressourcenbeanspruchung.
    ranke Bäume, verschmutzte Gewässer und dreckige Luft haben in weiten Teilen der Bevölkerung ein gewachsenes Umweltbewußtsein geschaffen. Vielen ist klar geworden, daß Luft, Wasser und Boden nicht mehr im Überfluß vorhanden sind.

    Jede Baumart stellt unterschiedliche Ansprüche an Boden, Feuchtigkeit, Wärme und Licht.
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    Welche Anteile haben die einzelnen Baumarten?
    Die Kiefer kommt überall in Deutschland vor, da sie keine besonderen Anforderungen an den Boden stellt. Sie ist ein Baum der lockeren und leichten Sandböden. Die größten Flächenanteile nimmt sie in den östlichen Bundesländern sowie in Niedersachsen und Bayern ein.
    Hauptverbreitungsgebiete der Fichte sind die frischen, mäßig bis gering nährstoffversorgten Standorte der Mittelgebirge und des Alpenvorlandes. Die Fichte nimmt flächenmäßig den größten Anteil in der Bundesrepublik Deutschland ein.
    Die beiden einheimischen Eichenarten, Stiel- und Traubeneiche, wachsen von Natur aus in der Ebene und in den unteren Lagen der Mittelgebirge, was auf hohe Wärmeansprüche hindeutet. An die Nährstoffversorgung stellen sie nur relativ geringe Ansprüche; hinsichtlich der Wasserversorgung ist die Stieleiche deutlich anspruchsvoller als die Traubeneiche.
    Die Buche ist eine Baumart des gemäßigten Klimas und gedeiht am besten auf frischen, tiefgründigen und nährstoffreichen Böden. Im ihr zusagenden Klima besiedelt sie die verschiedensten Böden und zeigt dabei eine hohe Konkurrenzkraft.
     
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    Welche Waldanteile haben die Bundesländer?
    Der Wald bedeckt nahezu ein Drittel der Fläche der Bundesrepublik Deutschland; im internationalen Vergleich zählt Deutschland. damit zu den waldreichen Ländern.
    Zusammen mit der landwirtschaftlichen Nutzung prägen die Wälder das Landschaftsbild unseres Landes. Die Waldverteilung weist regional allerdings deutliche Unterschiede auf, die auf verschiedene standörtliche Verhältnisse sowie auf Konkurrenz mit anderen Bodennutzungsarten zurückzuführen sind. Die Waldanteile an der Landesfläche der einzelnen Bundesländer weichen stark voneinander ab. Das Bewaldungsprozent kann aber als ein Maß für die wirtschaftliche Bedeutung des Waldes für ein Land, mit gewissen Einschränkungen auch als ein Weiser für die ökologische Ausgeglichenheit eines Landes angesehen werden. Die höchsten Waldanteile an ihrer Landesfläche haben die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz; die nördlichen Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein weisen dagegen deutlich geringere Anteile auf.
     

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    Warum brauchen wir den Wald?

    Fotos aus dem Lennebergwald Der Wald weist von allen Bodennutzungsarten die größte Naturnähe auf. In unserer dicht besiedelten Landschaft stellt er einen Unverzichtbaren Ausgleichsfaktor dar. Gerade als Schutz vor veiteren Umweltbelastungen durch die Industriegesellschaft kommt ihm eine zentrale Bedeutung zu.

    Der Wald erbringt eine Vielzahl von Schutzwirkungen, die allen zugute kommen. Er gleicht Klimaextreme aus und schützt vor Erosions- und Bodenschäden, er sichert unsere Trinkwasserversorgung und reinigt die Luft. Dabei bietet er Lärm- und Sichtschutz. Außerdem gewährleistet er einen intakten Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt.

    Für die Bevölkerung ist der Wald der wichtigste Erholungsraum:

    Sein ausgeglichenes Klima, seine reine Luft und seine Lärmfreihieit wirken beruhigend auf die Menschen.

    Der Wald ist aber auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bei seiner Nutzung wird das Grundprinzip der nachhaltigen Waldwirtschaft geachtet, nämlich immer nur soviel Holz einzuschlagen, wie gleichzeitig wieder nachwächst.


    Diese Wohlfahrtswirkungen des Waldes sind durch die anhalende Luftverunreinigung bedroht. Gerade die herausragende FiIterwirkung wird ihm dabei zum Verhängnis.
     

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    Wer ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald?

    Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) wurde 1947 gegründet, um auf die Folgeschäden des Fotos aus dem LennebergwaldRaubbaues am Wald hinzuweisen. Sie ist eine unabhängig und überwiegend auf ehrenamtliche Tätigkeit gestützte Organisation, die auf nationaler und internationaler Ebene für den Erhalt unserer Wälder arbeitet. Der Schwerpunkt ihrer Aufgaben liegt in einer objektiven und umfassenden Öffentlichkeitsarbeit, um die vielfältigen Wirkungen des Waldes und der Natur auf die Erhaltung eines gesunden Lebenshaushaltes darzulegen. Ihre wesentlichen Aufgaben sind:
    • Förderung einer waldverbundenen Erziehung der Jugend durch Unterstützung der Jugendwaldheime, Ausrichtung von Waldjugendspielen sowie durch Zusammenarbeit mit Schulen;
    • Durchführung von Ausstellungen und Fachtagungen
    • Herausgabe von Informationsmaterial einschließlich der Zeitschrift UNSER WALD;
    • Informationsdienst für Presse, Funk und Fernsehen;
    • Wahrnehmung des in Paragraph 29 BNatSchG festgelegten Mitwirkungsrechts als anerkannter Naturschutzverband.
    Meckenheimer Allee 79, 53115 Bonn Spendenkonto
    Telefon (02 28) 65 84 62 oder 69 63 60 Sparkasse Bonn (BLZ 360 500 00) Telefax (02 28) 65 69 80 Kto-Nr. 031019 99 5


     
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    Wie erkennt man Waldschäden?

    Fotos aus dem LennebergwaldDie Hauptursachen der Waldschäden sind Schwefeldioxid und Stickoxide sowie die sich daraus entwickelnden Photooxidantien. Daneben sind am Waldsterben aber auch noch andere Schadstoffe, wie z. B. Schwermetalle oder organische Stoffe, beteiligt. Typische Schadsymptome sind die Verfärbungen der älteren Nadeln, dagegen erscheinen die Baumspitzen und die jüngsten Triebe gesund. Auch bei Laubbäumen (Buche und Eiche) fallen bereits im Sommer Blattverfärbungen sowie Verlichtungen der Baumkrone auf. Außerdem werden nur noch kleine Blätter und kurze Seitentriebe ausgebildet; teilweise sterben ganze Kronenteile ab. Seit einigen Jahren verlieren viele Bäume in unseren Wäldern vorzeitig Blätter und Nadeln. Außer den oberirdisch sichtbaren Schäden gibt es Veränderungen im Wurzelsystem. Die Feinwurzeln sind geschädigt und in ihrer Funktion gestört, so daß die Wasser- und Nährstoffaufnahme nur noch bedingt möglich ist.
    Durch den Eintrag von Luftschadstoffen ist der Wald heute insgesamt als Ökosystem bedroht. Das Waldsterben beginnt mit dem Tod des einzelnen Baumes und endet mit dem Verlust ganzer Waldgebiete.

     
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    Was hat denn der Baum ?

    Fichte mit Kernfäule Warum hat der Stamm einen Flaschenhals?

    Erreger dieser v. a. bei Fichte und Kiefer auftretenden Krankheit ist der Wurzelschwamm. Während der Pilz bei der Kiefer nur Wurzelfäule hervorruft, breitet er sich bei der Fichte im Kernholz nach oben aus (Kernfäule). Da die wasserführenden lebenden Teile der Fichte meist unberührt bleiben, kann der Baum weiterwachsen, wobei der wertvollste Stammteil erheblich entwertet wird.
     
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    Ist der Baum krank?


    Durch Wunden dringt der Erreger des Buchenkrebses in die äußeren Gewebeteile ein und tötet sie ab; der Baum reagiert mit Bildung von Überwallungswülsten.
    Durch jährliche Wiederholung von Absterbe- und Überwallungsvorgang entsteht das als Krebs bezeichnete Gebilde.
    „Geschlossene" Krebse entstehen, wenn es dem Baum gelingt, die Krebswunde zu schließen und knollenartig zu überwallen.
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    Rotkernbildung
    Warum ist der Kern verfärbt?
    Die Verfärbung von Zellinhaltsstoffen führt bei der Buche zur Rotkernbildung. Es ist eine Alterserscheinung, die je nach standörtlichen und klimatischen Bedingungen früher oder später eintreten kann. Holzstruktur und Festigkeit sind dadurch nicht eingeschränkt, dagegen ist die Imprägnierbarkeit herabgesetzt.
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    Mistel
    Was ist das für ein Gewächs?
    Im entlaubten Zustand fällt an sommergrünen Wirtsbäumen die Gemeine Mistel, ein bekannter Halbschmarotzer, durch ihr winterhartes Laub auf. Ihre Früchte, weiße Beeren, werden besonders von Drosseln verbreitet. Die Mistel entzieht dem Baum Wasser und Mineralstoffe, während sie Kohlenhydrate und Eiweiß selbst bildet.
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    Verbißschutz Warum hat der Baum eine weiße Spitze?
    Insbesondere der Verbiß der Gipfeltriebe durch Reh- und Rotwild führt zu Wuchsstörungen und Krümmungen der jungen Pflanzen. Die Waldverjüngung wird dadurch teilweise erheblich behindert. Eine Möglichkeit des Schutzes der Bäume ist das Einstreichen der Gipfelknospe mit Verbißschutzmitteln.
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    Fegeschaden Was ist mit dem Baum passiert?
    Wenn Rehböcke den Bast ihres frisch gebildeten Gehörnes am jungen Baum abstreifen, entstehen Rindenverletzungen, sog. Fegeschäden, die oft zum Absterben der Bäume führen. Bevorzugt werden seltenere Mischbaumarten.
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    Schälschaden Warum ist die Rinde abgelöst?
    Rotwild, aber auch Sika-, Dam- und Muffelwild, verursacht durch plätze- oder streifenweises Abschälen der Rinde Schälschäden am Baum. An den Wundstellen können Pilze eintreten und zur Entwertung des wertvollsten Stammteiles führen.
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    Was bedeutet das ?

    Naturschutzgebiet Was bedeutet dieses Schild?
    Die Ausweisung von Naturschutzgebieten ist das stärkste Mittel des Naturschutzes zur Sicherung gefährdeter Tier- und Pflanzenarten und zum Schutz ihrer Lebens-räume. Diese Gebiete dürfen deshalb außerhalb der Wege nicht betreten werden.
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    Abteilung
    Was bedeutet dieses Zeichen?
    Für Planung. Vollzug und Kontrolle der forstwirtschaftlichen Maßnahmen ist der Wald in dauernde Einheiten eingeteilt. Diese Einheit bezeichnet man als Abteilung und ist ca. 10 - 30 ha groß. Die Kennzeichnung im Gelände erfolgt durch Grenzsteine, Abteilungslinien oder durch Markierungen an Bäumen, z. B. durch die Wolfsangel.
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    Bezeichnungen
    Was bedeuten die Zahlen?
    Das eingeschlagene Holz wird in unterschiedliche Güteklassen eingeteilt. Beim Stammholzwerden außer der Holznummer (1262) noch Länge in Metern (9) und Mittendurchmesser in cm (76) sowie die Abkürzung für die Gütebezeichnung (A) auf den Stammquerschnitt geschrieben.
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    Los Was bedeutet „Los"?
    Mengen, Holzarten und Qualitäten eines Schlages sind meistens unterschiedlich. Deswegen wird das Rundholz so aufgegliedert, daß verkäufliche Sortimente mit einheitlichen Holzeigenschaften, sog. Lose, entstehen. Je wertvoller das einzelne Sortiment, desto kleiner ist die Holzmenge des Loses.


     

     

     

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    Auslesebaum
    Warum ist der Baum markiert?
    Es handelt sich um ausgewählte Bäume bei der Durchforstung oder Jungbestandspflege. Von diesen Auslesebäumen erhofft man sich aufgrund ihrer Stellung im Bestand eine besonders gute Wuchsleistung. Diese Bäume werden daher bei der zukünftigen Waldpflege besonders gefördert.
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    Kennzeichnung
    Was bedeutet die Nummer?
    Forstliche Versuchsanstalten und Universitäten führen im Rahmen ihrer Forschung Untersuchungen u. a. hinsichtlich Wuchsverhalten und Ertragsleistung der Bäume durch. Deswegen werden Versuchsflächen angelegt, auf denen jeder einzelne Baum untersucht wird.

    Warum ist das so ?


    Totholz
    Warum bleibt abgestorbenes Holz im Wald?
    Tote Baumstümpfe und abgestorbene Äste oder Zweige sind wichtige Glieder im Ökosystem Wald. Dieses sog. Totholz ist Lebensgrundlage für viele Tier- und Pflanzenarten. Insekten, Pilze, Flechten und Moose sorgen dafür, daß die toten Holzbestandteile wieder in den Nährstoffkreislauf gelangen.
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    Kalkung Warum wird der Wald gekalkt?
    Aufgrund der Schadstoffeinträge aus der Luft ist es zu einer rasch voranschreitenden Versauerung der Waldböden gekommen. Der Schutz der Waldböden durch Kalkung ist eine langfristig wirksame Vorbeugungsmaßnahme vor weiteren Säureeinträgen.
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    Verbotsschild
    Warum ist hier der Durchgang verboten?
    Auf dieser Fläche wird Holz eingeschlagen. Das Betreten der Fläche ist verboten; es besteht Lebensgefahr.
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    Durchforstung Warum werden auch junge Bäume gefällt?
    Die Durchforstung dient der Pflege der Waidbestände. Durch ständig wiederkehrende Pflegeeingriffe wird der Standraum der verbleibenden Bäume verbessert und damit ihre Vitalität gefördert. Schwache und kranke Bestandesglieder werden entfernt und seltenere Mischbaumarten begünstigt.

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    Stämme Warum wird Holz entrindet?
    Die Rinde des eingeschlagenen Nadelholzes bietet insbesondere im Sommer ideale Brutmöglichkeiten u. a. für Borkenkäfer. Da das Holz nicht immer gleich aus dem Wald abgefahren werden kann, wird es entrindet, um das Brutmaterial zu vernichten und eine Holzentwertung zu verhindern.
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    Käferfalle
    Was ist das für ein Kasten?
    Ein geschwächter Wald kann leicht Opfer von Sekundärschädlingen werden; zu diesen gehören die Borkenkäfer. Die giftfrei wirkenden Borkenkäfer-Lockstoff-Fallen sind ein Beispiel für umweltschonenden Waldschutz. Angelockt durch künstlich hergestellte Duftstoffe prallen die Käfer im Anflug gegen die Wände und fallen durch die Auffangschlitze in einen Sammelbehälter.
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    Schutzzaun
    Warum wird der Wald eingezäunt?
    Bei überhöhten Wildständen verursachen vorwiegend Reh- und Rotwild (durch Verbiß-, Fege-, Schlag- und Schälschäden) Zuwachs und Qualitätsschäden am Waldbestand. Besonders gefährdet sind dabei die Laubbaumarten. Der Zaunbau verhindert diese Schäden.
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    Lennebergwald von A bis Z in Stichworten
    (LBW = Lennebergwald)
     

    Stichwort

    Erläuterung

    A


    Akazie, Falsche

    = Robinie, im LBW häufig vorkommende Baumart,
    auf botanisch wertvollen Flächen unerwünscht
    Holz sehr dauerhaft, zur Verwendung im Freien geeignet
     


    Ameisen

    Im LBW wichtige "Gesundheitspolizei", die tote Insekten abtransportiert und Massenvermehrungen eindämmt;
    Ameisenschutzwarte : www.Ameisenschutzwarte.de
    im Haus weniger erwünscht, Abhilfe : Süßes entfernen keine Bekämpfung mit Gift, Vergrämung mit ausgestreutem Backpulver oder Zimt

    B


    Bärenklau, Riesen-

    Über 2 m große, nicht einheimische Pflanze, die beim Menschen starke Verbrennungen hervorrufen kann,
    nähere Infos zur Bekämpfung beim Forstrevier
    www.gmn-mbh.de/landschaft/herkulesstaude.htm


    Bänke

    Halbstämme für rustikale Garten-Bänke können Sie beim Forstrevier beziehen


    Baumfällungen

    In Privatgärten : Branchentelefonbuch Rubrik : Garten- und Landschaftsbau


    Brand

    Siehe Waldbrand
     
    Bodenkunde

    Bodenkundliche Exkursion im LBW siehe www.sdw-rlp.de
    Exkursion zu Bodenlebewesen durch das Forstrevier
     
    Bohnenstangen

    Zur Zeit wegen fehlender Bestände nicht verfügbar
     
    Brennholz

    Siehe "Eine zündende Idee"

    C

    Christbäume

    Siehe "Alle Jahre wieder"

    D

    Durchforstungen

    des (Lenneberg-)Waldes ist notwendig zur Stabilisierung der Baumbestände und Erhöhung ihrer Abwehrkraft gegen Trockenheit, Windwurf und Insektenbefall

    E

    Efeu

    Ist für Bäume nicht gefährlich, Versteckmöglichkeit und Nahrungsquelle für Vögel und Insekten - deshalb Efeu-bewuchs an Bäumen nicht entfernen
     
    Eichhörnchen

    Waldaktion der Naturschutzjugend Rheinland-Pfalz und Forstamt Alzey für Grundschüler im Oktober/November Anmeldung : Frau Hombach, Tel. 06131 - 14 309 26

    F

    Forstamt

    Alzey, zuständig für Genehmigungen, Siehe "Kontakt"
     
    Führungen

    Siehe "Führung"
     
    Fledermäuse

    Haben im LBW Wochenstuben, Auskünfte erteilt Arbeitskreis Fledermausschutz Andreas Kiefer Tel. 06131-392 27 18 oder Malte Fuhrmann 0611-31 20 20
    www.batnight.de e-mail kiwi@oekologie.biologie.uni-mainz.de
     
    Frösche

    Im LBW leben v. a. Grasfrösche, Informationen erhalten Sie im Rahmen von Exkursionen des Forstamtes siehe "Führung", siehe auch Kröten
     
    Fuchs

    In Mainz : Ordnungsamt Mainz Tel. 06131 - 12 23 74
    Tollwut gibt es z. Zt. im Stadt- und Kreisgebiet nicht !
     
    Fuchsbandwurm

    Kann nach Genuß roher, am Waldboden wachsender Beeren schwerste Leberschäden bis zum Tod verursachen
    Risiko im LBW schwer abzuschätzen
    Empfehlung : schon wegen großer Hundedichte nur Beeren oberhalb Hunde/Fuchshöhe verzehren

    G

     

    Gartenschläfer

    Unterm Dach , geschützte Tierart ! lebt im LBW in Baumhöhlen; sofern er im Haus Schäden an Isolierung o. ä. verursacht : mit Lebendfalle fangen (Bezug : Raiffeisenmärkte/Samen Kempf) und am Waldrand oder an Obstbäumen freilassen
     
    Giftpflanzen

    Giftnotruf der UniKliniken Mainz 06131 - 192 40 www.giftinfo.uni-mainz.de
     
    Greifvögel

    Funde werden in der Vogelauffangstation am Wildpark Gonsenheim angenommen, Öffnungszeiten : tgl. 9 - 16 Uhr Tel. 06131 - 46 177
     
    Grillen

    Siehe "Grillhütte"
     
    Grünes Haus

    Ausstellungsgebäude des Zweckverband Lennebergwald in Budenheim, am Forsthaus, beherbergt die LBW-Ausstellung (siehe dort) , zugänglich sonntags von 15 - 17 Uhr,Tel. 06139/290 361

    H

    Holz

    Wegen Kauf von Stammholz wenden Sie sich an das Forstamt siehe "Kontakt"
    Wegen Brennholz siehe "Eine zündende Idee"
     
    Hunde

    Dürfen im LBW nicht frei laufen, d. h. sie müssen im Einflußbereich des Halters bleiben - sei es auf Zuruf oder - wenn das nicht sichergestellt ist - an der Leine

    I

    Igel

    Beratung beim Tierheim Mainz, Tel. 06131 - 68 70 66 www.igelhelfer.de

    J

    Jagd

    Im LBW http://home.t-online.de/home/h.cezanne
     
    Joggen

    Joggerstrecke des Lauftreffs Mainz siehe Karte
    Markierung der Strecke durch weiße Pfeile

    K

    Kaulquappen

    Nicht aus den Teichen im LBW entfernen, zur Beobachtung in Becherlupen kurzzeitige Entnahme ;Tiere so schnell wie möglich an Entnahmestelle zurücksetzen
     
    Kröten

    Im LBW leben v. a. Erdkröten. Wenn Sie sich an deren Schutz (Rettung der Kröten bei Wanderung über Straßen) beteiligen wollen, wenden Sie sich an : arnold.thomas@mainz-bingen.de Untere Landespflegebehörde Kreis Mainz-Bingen

    L

    Lauftreff Mainz

    Trifft sich sonntags um 9 Uhr an der Vierzehn-Nothelfer Kapelle, Kontakt : Herr Achim Rohleder, Tel. 06131-831112
     
    Laich

    Von Kröten und Fröschen nicht entnehmen und nicht berühren !
     
    Lennebergwald-Ausstellung

    Im Grünen Haus, rund 30 Tafeln zur Geschichte, Boden, Tier- und Pflanzenwelt und Gefährdung des LBW
     
    Lennebergturm

    Im Besitz des Wander- und Lennebergverein Rheingold
    siehe auch Lenneberggaststätte
     
    Lenneberg-Gaststätte

    Eröffnung voraussichtlich im August 2001, ab dann ist auch der Lennebergturm wieder zugänglich

    M

    Mainzer Sand

    Arbeitskreis Umwelt Mombach www.akumwelt.de

    Marder

    "Automarder" durch Auslegen von Drahtgeflecht unterm Auto, ggf. im Motorraum vergrämen, stinkende Abwehrmittel in der Regel nur kurzzeitig wirksam
    Beratung : Aktion.Fischotterschutz@t-online.de
     
    Misteln

    Schmarotzerpflanze, die im LBW Kiefern schädigt und in Verbindung mit Trockenheit und Borkenkäfern zum Absterben bringt

    N

    Naturschutz-verbände

    z. B. www.nabu-rlp.de und www.sdw-rlp.de
     
    Naturschutz-gebiet

    Schutzstatus des gesamten LBW nach Landespflege-gesetz, Ziel : Erhaltung und Entwicklung des Kiefernwaldes und von Trockenbiotopen
    Schutzgebietsverordnung als Download in Vorbereitung

    O

    Orchideen

    Arbeitskreis Heimische Orchideen : www.orchids.de

    P

    Privatwald

    Beratung und Betreuung durch das Forstamt/Forstrevier

    Q

    R

    Rauchen

    Im Wald seit 1.1.2001 in Rheinland-Pfalz ganzjährig verboten
     
    Reisig

    Als Grababdeckung und für die Adventszeit siehe "Alle Jahre wieder"
     
    Reiten

    Im LBW auf Reitwegen erlaubt, siehe Reitwegekarte
     
    Rheinhessen

    "Wälder in Rheinhessen" 56 seitige Veröffentlichung der SDW erhältlich im Grünen Haus für DM 10.-

    S

    Schädlinge

    Im Hausgarten und an Bäumen Landesanstalt für Pflanzenbau und Pflanzenschutz Mainz Beratung Montags 8 - 16.30 Tel. 06131 - 99 30 84 www.gartenbauberatung.de
    Oder www.agrarinfo.rlp.de/pflanzenschutz/gartenakademie
     
    Schafe

    sollen im Auftrag der Landespflege durch Beweidung Sandtrockenrasen von Landreitgras u. ä. befreien
     
    Schloß

    Waldthausen, im Besitz des Sparkassen- und Giroverband Rheinland-Pfalz; SparkassenAkademie und Verwaltung
     
    Stangen

    Siehe Bohnenstangen

    T

    Tollwut

    Siehe Fuchs

    Tiere

    Tierfunde - lebend :Tierheim Mainz des Tierschutz-vereines Tel. 06131- 687066,
    Totfunde : Abgabe ans Naturhistorische Museum Mainz Tel. 06131 - 12 26 48
    Wildtiere (Reh, Fuchs etc.) siehe Wildunfall
     
    Trimmen

    2 Trimmplätze in Budenheim und Gonsenheim siehe Karte

    U

    Umwelt

    Landeszentrale für Umweltaufklärung www.umdenken.de

    V

    Veranstaltungen

    Im Lennebergwald bedürfen der Genehmigung durch das Forstamt siehe "Kontakt", diese beteiligt die Landespflegebehörde
     
    Vogelstimmen

    - Exkursionen veranstaltet der Naturschutzbund in Mainz e-mail azehm@t-online.de
    Tel. 06131 - 61 63 92

    W

    Waldjugendspiele

    Anmeldung beim Forstamt siehe "Kontakt"

    Waldbrand

    Feuerwehr 112 verständigen sowie Forstrevier 06139/370
    Seit 1.1.2001 mit neuem Landeswaldgesetz ganzjährig Absolutes Rauchverbot im Wald in Rheinland-Pfalz
     
    Waldkinder-garten

    Trägerverein :
    Waldkindergarten "Die Bäumlinge" e.V.
    Homepage: www.waldkindergarten-mainz.de
    e-mail: info@waldkindergarten-mainz.de
     
    Waldjugend

    Rheinland-Pfalz www.waldjugend.de e-mail rlp@waldjugend.de
     
    Wendelinusheim

    der Katholischen. Kinderhilfe e. V. Tel. 06131 - 4 10 71
     
    Weihnachtsbaum

    Siehe "Alle Jahre wieder"
     
    Wildernde Hunde

    Dürfen vom Jagdpächter geschossen dürfen, deshalb die Empfehlung : Hunde anleinen
     
    Wildunfall

    Jagdpächter, Polizei (110 oder Notruftelefone an der Straße) oder Forstrevier verständigen
     
    Wildfleisch (Wildpret)

    Von Reh oder Wildschwein bekommen Sie vom Forstamt Alzey, Herrn Kern siehe "Kontakt"

    X
     

    Y

    Z

    Zäune

    dienen dem Schutz der Forstpflanzen und von natürlicher Verjüngung vor Wildverbiß (durch Rehe und Kaninchen)
     
    Zelten

    Im LBW nicht erlaubt
     
    Zecken

    Entfernen mit Zeckenzange (Bezug : Apotheken)
    Zecken können schwere Erkrankungen (Borreliose und Hirnhautentzündung FSME) verursachen www.baxter.de/fsme

    Empfehlung : bei Erkrankungen unbekannter Ursache unbedingt den Arzt auf Zeckenbiß aufmerksam machen !
     

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